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Haus des Erinnerns

Buchvorstellung zum „20. Juli“

Der 20. Juli 1944 ist unbestreitbar der Höhepunkt des Widerstands gegen das NS-Regime. Das missglückte Attentat von Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler und der anschließende Umsturzversuch sind zum Symbol des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus geworden.

Das NS-Regime war von den Ereignissen völlig überrascht worden und behauptete anschließend, dass es sich bei den Verschwörern nur um eine »ganz kleinen Clique« gehandelt habe, was bis heute das Bild jener weitverzweigten Widerstandsstrukturen prägt.

Der Wiesbadener Widerstandsforscher Dr. Axel Ulrich publiziert und forscht bereits seit Jahrzehnten zum politischen Widerstand in der Rhein-Main-Region. Er wird mit einem Beitrag über das maßgeblich vom vormaligen hessischen Innenminister Wilhelm Leuschner und seinen Mitstreitern geschaffene Netzwerk, das gerade in unserer Region besonders eng geknüpft war, in die Abendveranstaltung einführen.

Die von Dr. Linda von Keyserlingk-Rehbein vorgelegte Analyse zum „20. Juli“ zeigt anhand zahlreicher Netzwerkvisualisierungen, was die NS-Ermittler tatsächlich über das große und komplexe zivile und militärische Netzwerk vom „20. Juli 1944“ wussten. Frau von Keyserlingk-Rehbein ist Kuratorin am Militärhistorischen Museum in Dresden sowie Leiterin der dortigen Dokumentensammlung, für die sie zahlreiche Nachlässe zum 20. Juli 1944 aus Privatbesitz gewinnen und der Forschung zugänglich machen konnte. Seit vielen Jahren publiziert sie zu den Themen Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Methoden der Historischen Netzwerkanalyse.

Außerdem ist unser stark nachgefragtes und mittlerweile vergriffenes Blatt zum Land: "Für Freiheit und Recht. Der 20. Juli 1944 und seine Verbindungen in unsere Region", ab Juni 2019 in einer überarbeiteten und erweiterten Auflage in der LpB und in den Gedenkstätten wieder erhältlich und kann im Anschluss an die Veranstaltung kostenlos mitgenommen werden.

Lesung und Gespräche

Donnerstag

27.06.2019

18:30 Uhr

Ort: Haus des Erinnerns, Flachsmarktstraße 36, 55116 Mainz

Lesung und Gespräche
Veranstaltet von:
Landeszentrale für politische Bildung RLP
Informationen bei:
Angelika Arenz-Morch
 06242 / 910810
E-Mail senden
In Kooperation mit:
Stiftung „Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz in Mainz“
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