Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Israel, Litauen, Polen und den Niederlanden diskutierten zahlreiche Anwendungsfälle in den folgenden Themengebieten:
- Opferdatenbanken – Digitalisierungsprojekte in Gedenkstätten
- Erfassung und Digitalisierung
- Internetportale und Recherchemöglichkeiten
- Vernetzung und Kooperation
Der SWR berichtete am 1. Oktober in der Sendung Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz um 19:30 Uhr in einem Beitrag (<link http: swrmediathek.de external-link-new-window in der>
Datenaustausch soll Opfern Namen geben, 2:31 Min.) über die Konferenz.
Die Vorträge in Osthofen im Einzelnen:
Sektion 1: Opferdatenbanken – Digitalisierungsprojekte in Gedenkstätten
Angelika Arenz-Morch, NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz: Archiv und Datenbanken des NS-Dokumentationszentrums Rheinland-Pfalz mit den Gedenkstätten KZ Osthofen - und KZ Hinzert
Jose Martin, Herinneringscentrum Kamp Westerbork: Ein Name und ein Gesicht, die Datei der Opfer des Durchgangslagers Westerbork
Dr. Robert Steegmann, Gedenkstätte Natzweiler-Struthof: Die Deportierten des KZ Natzweiler-Struthof
Claudia Schaaf, Gedenkstätte Hadamar: Chancen – Risiken – Grenzen. Die Arbeit mit den Opferdatenbanken in der Gedenkstätte Hadamar
Sektion 2: Erfassung und Digitalisierung
Dr. Wolfgang Form, ICWC Marburg: Datenbanken zur Justiz im Nationalsozialismus (für Österreich und Hessen): Die Tagesrapporte der Gestapoleitstelle Wien
Dr. Thomas Grotum, Universität Trier: Die Trierer Gestapo-Akten
Dr. Andreas Eichmüller, München: Die Datenbank des NS-Dokumentationszentrums München, Recherchemöglichkeiten und Visualisierungen
Sektion 3: Internetportale und Recherchemöglichkeiten
Neringa LatvytÄ—-GustaitienÄ—, Jüdisches Museum Vilnius: Wie können Universitätsarchive zu Datenbanken zum Holcaust beitragen – neue Befunde
Giles Bennett, Institut für Zeitgeschichte München: Recherchemöglichkeiten des EHRI-Portals
Thomas Altmeyer, Studienkreis Dt. Widerstand, Frankfurt a.M.: Die Kartei der Süddeutschen Ärzte- und Sanitätshilfe der Centrale Suisse Sanitaire (CSS)
Sektion 4: Abschlussdiskussion
Johannes Ibel, Gedenkstätte Flossenbürg: Die Online-Version der WVHA-Häftlingskartei und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten
Das Programm wurde ergänzt durch Führungen in Trier, der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, zum jüdischen Worms und in der Gedenkstätte KZ Osthofen.
Die Resonanz auf die Tagung war sehr positiv, die Teilnehmenden konnten viele neue Erkenntnisse, Eindrücke und Ideen mitnehmen.
